Die Mannschaft der FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen gewinnt den Pokal, den Bürgermeister Marcel Schlosser (r.) überreicht hat. Rechts: Merlin Schmidt (FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen, l.) im Finale gegen Max Piontek (FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod). © Oliver Vogler
Die FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen gewinnt den Grünberger Hallenstadtpokal. Im Finale schlägt ein Dreierpack einen Zweierpack.
Traditionell zum ersten Wochenende des neuen Jahres wurde am vergangenen Freitag und Samstag der Grünberger Hallenstadtpokal 2026 unter der Federführung des SV Beltershain ausgetragen. Nachdem in der Hauptrunde am Freitagabend und am Samstagnachmittag die sechs teilnehmenden Spielgemeinschaften und Vereine im Modus Jeder-gegen-Jeden die vier Halbfinalisten ermittelt hatten, wurden nach intensiven und spannenden Spielen die Halbfinalpaarungen ausgetragen. Aus jenen gingen die Finalisten des Budenzaubers hervor.

Merlin Schmidt (l., FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen) im Finale gegen Max Piontek (FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod). © Oliver Vogler
In den Halbfinals standen sich die FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen und der FC Weickartshain sowie die FSG Queckborn/Lauter und die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod gegenüber. Die Dreier-Spielgemeinschaft aus der Gallusstadt setzte sich dabei deutlich mit 6:0 gegen die FSG Queckborn/Lauter durch, obwohl die Mannschaft aus Grünberg komplett auf die Spieler ihrer ersten Mannschaft verzichtete. Diese solle sich auf die Rückrunde der Gruppenliga konzentrieren, so Fußball-Abteilungsleiter Dirk Lindemann.
Spannender jedoch war das andere Halbfinale, in dem sich die FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen nur knapp mit 2:1 gegen den FC Weickartshain durchsetzte. Das Spiel um Platz drei zwischen den beiden Verlierern der Halbfinals, dem FC Weickartshain und der FSG Queckborn/Lauter, war arm an spielerischen Höhepunkten, da die taktische Einstellung beider Kontrahenten auf Vermeidung der Fehler und Abwehrleistung eingestellt war. Folgerichtig endete die Partie nach regulärer Spielzeit 0:0, was ein Sechs-Meter-Schießen für die Platzierung erforderte. Hier bedurfte es sage und schreibe 24 Schützen, da es nach den ersten fünf Schützen jeder Mannschaft mit 4:4 auch hier in die Verlängerung ging. Am Ende setzte sich der FC Weickartshain mit 8:7 durch und verbuchte Platz drei in dem Turnier.
Dreierpack von Vollrath zum Sieg
Das Finale, in dem sich die beiden Spielgemeinschaften der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod und der FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen erwartungsgemäß nach der Ligazugehörigkeit gegenüberstanden, war eine intensiv geführte Partie. Sie war reich an Strafraumszenen, in denen sich beide Torhüter immer wieder glanzvoll auszeichneten. Ein Dreierpack von Lumdas Stürmer Silas Vollrath machte den Unterschied in diesem Finale aus, der Doppelpack des Grünberger Angreifers Richard Brix war an zählbaren Toren zu gering, sodass sich die Spielgemeinschaft aus dem Lumdatal herzhaft über den Turniergewinn freuen durfte. Sie nahm den Stadtpokal aus den Armen des Grünberger Bürgermeisters Marcel Schlosser entgegen.
Beide Tage wurden vom Grünberger Publikum sehr gut angenommen. So zählte der ausrichtende Verein SV Beltershain am Freitagabend circa 225 Zuschauer. Am Endspieltag ließen sich knapp 180 Zuschauer in der großen Sporthalle der Theo-Koch-Schule in Grünberg begrüßen.
Der zweite Vorsitzende des SV Beltershain, Nico Deucker, zeigte sich von den beiden Tagen, an denen der Hallenstadtpokal ausgerichtet wurde, erfreut: „Es waren sehr gute, spannende Spiele, erfreulicherweise ohne Verletzungen, alles ist sehr fair abgelaufen. Das verdeutlicht die geringe Anzahl der lediglich zwei Gelb-Roten Karten wegen Meckerns und nur einer Roten Karte wegen einer Notbremse“, so Deucker.




