FSG Grünberg startet mit sieben Heimspielen in Folge in die Saison

FSG Grünberg startet mit sieben Heimspielen in Folge in die Saison

Von: Marc Steinert

 

Trainer Marvin Helm (r.) und seine FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod wollen auch in der neuen Gruppenliga-Saison so oft wie möglich jubeln. © Harald Friedrich

Die Fußball-Spielgemeinschaft Grünberg/Lehnheim/Stangenrod absolviert zum Saisonstart sieben Heimspiele hintereinander. Erst am 20. September steht die erste Auswärtspartie beim FC Cleeberg an.

Eine bärenstarke erste Saison in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg liegt hinter der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod. Insbesondere in der entscheidenden Saisonphase war das Team von Trainer Marvin Helm in Topform, feierte vom 29. bis 32. Spieltag gleich vier Siege am Stück und entledigte sich damit aller Abstiegssorgen.

 

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod

Zugänge: Lucca Bück, Nils Löffert (beide eigene A-Junioren), Nevin Bück (A-Junioren TSG Wieseck), Dennis Reider (A-Junioren JFV Alsfeld).

Abgänge: Tim Röper (SV Bobenhausen), Simon Löffert (verletzungsbedingtes Laufbahnende).

Das Aufgebot – Tor: Daniel Bär, Max Piontek, Lucas Heinisch. – Abwehr: Leon Noll, Nils Lippert, Nils Schmuck, Niklas Genth, Dennis Reider, Julien Kretz, Jonathan Röder, Philipp Peters, Nils Löffert. – Mittelfeld: Thomas Heimann, Lucca Bück, Dominik Göttsche, Konstantin Röder, Chris Koziol, Leon Schott, Lukas Turschner, Julian Scheffler, Nevin Bück, Luis Weeke, Fabian Erb, David Lohr. – Angriff: Maxim Propst, Fatih Köse, Tobias Gerneth, Marvin Erb.

 

Doch trotz des am Ende tollen elften Platzes wartet nun das bekannt schwere zweite Jahr, in das die Dreier-Spielgemeinschaft aber mit einem wahren Heimspiel-Feuerwerk starten kann. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) gastiert dabei auf dem Rasenplatz in Grünberg mit der TSG Leihgestern zunächst ein Aufsteiger.

Wir haben im letzten Jahr auf jeden Fall einen Schritt nach vorn gemacht, auch beim Selbstverständnis.

FSG-Trainer Marvin Helm

„Generell ist der Start für uns enorm wichtig, denn wir haben direkt eine ganze Serie an Heimspielen. Zumeist treffen wir dabei auf Neulinge oder Mannschaften, die wie wir in der letzten Runde lange gegen den Abstieg gespielt haben. Daher wäre es wichtig, deutlich früher mit dem Punkten zu beginnen als in der Vorsaison. Aber was das betrifft, blicke ich dem Start wirklich positiv entgegen“, so FSG-Trainer Marvin Helm.

In der Tat mutet der Spielplan der Dreier-FSG kurios an, da zum Start gleich sieben Heimspiele in Folge (!) anstehen. Zum ersten Mal in die Fremde geht es erst am 20. September beim FC Cleeberg zur Sache. Zwischen dem 18. Oktober und dem 29. November warten hingegen sieben Auswärtspartien am Stück. „Wir haben bewusst einen Tausch des Heimrechts angestrebt. Wir haben leider keinen Kunstrasenplatz, weshalb die Erfahrung gezeigt hat, dass es Ende des Jahres zu Hause schwierig wird. Und wenn Spiele ausfallen oder bei schwierigsten Bedingungen auf Rasen stattfinden müssen, ist ja keinem gedient, weshalb die Verlegungen schon sinnvoll waren. Umso entscheidender sind direkt die ersten Wochen“, führt Helm aus.

Dieser gab seinem Team nach einer langen Runde (nach der Saison 2024/25 ging es noch in die Relegation) länger frei, zog danach aber das Tempo an. „Die Pause war enorm wichtig, vor allem für den Kopf. Danach gab es ein, zwei Wochen richtig harte Einheiten, aber die Jungs haben toll mitgezogen“, so Helm, der danach auch auf seinen Kader einging: „Wir haben uns vor allen Dingen mit A-Junioren verstärkt, weshalb unsere Mannschaft noch mal jünger geworden ist. Aber ich sehe uns aktuell doch recht breit und gut aufgestellt und bin mit der Kadergröße wirklich zufrieden.“

Auch mit den Eindrücken der Testspiele zeigt sich Marvin Helm einverstanden und hofft daher auf einen wesentlich besseren Start als im letzten Jahr, als in den ersten acht Spielen kein einziger Sieg bejubelt werden konnte. „Ich sehe aber eine Entwicklung der Mannschaft. Wir haben im letzten Jahr auf jeden Fall einen Schritt nach vorn gemacht, auch beim Selbstverständnis. Das sah zuletzt schon wirklich gut aus, weshalb ich denke, dass wir dieses Mal schneller in der Saison drin sein werden“, glaubt der Trainer der FSG.

Gießener Allgemeine vom 29.07.2026

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