Open post TSV Stadtpokal 2018

FSG Grünberg macht halbes Dutzend voll

Mehr Attraktivität und Spannung sollte sie bringen, die erste Ausgabe des Grünberger Stadtpokals als offenes Turnier.

HARBACH – (tig). Mehr Attraktivität und Spannung sollte sie bringen, die erste Ausgabe des Grünberger Stadtpokals als offenes Turnier. Mit Burkhardsfelden und Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf standen erstmals zwei Teams außerhalb der Stadt Grünberg im Teilnehmerfeld, die es immerhin bis in die Finalrunde schafften.

Doch der Sieger blieb auch in diesem Jahr der Gleiche: Die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod verteidigt ihren Titel und stemmt zum sechsten Male den Stadtpokal in die Höhe und darf ihn für den zweiten Titel-Hattrick erneut mit ins eigene Sportheim nehmen. Im Finale setzte sich der Kreisoberligist vor 200 Zuschauern gegen die Bessinger Dreier-SG aus der Gießener A-Klasse souverän und deutlich mit 6:1 durch. Den dritten Platz holte sich der zweite Turnier-Neuzugang aus Burkhardsfelden. Die in die Kreisoberliga aufgestiegene Elf von Spielertrainer Marco Vollhardt bezwang den Alsfelder A-Ligist Lumda/Geilshausen ebenfalls klar mit 3:0. “Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier. Es waren in der Woche viele Zuschauer am Sportplatz und das sportliche Niveau ist auch gestiegen”, so Fabrizio Burk von Ausrichter SV Harbach, der nun den Staffelstab an den FC Weickartshain weitergeben wird.

Spiel um Platz 3: SF Burkhardsfelden – FSG Lumda/Geilshausen 3:0 (1:0): Die Sportfreunde waren feldüberlegen, doch durch mangelnde Chancenverwertung verpassten sie es, die frühe Führung durch Lukas Turschner auszubauen. Erst, als die auf Konter lauernden Lumdaer sich mit zwei Platzverweisen selbst dezimierten, brachte Burkhardsfelden den dritten Platz in trockene Tücher.

Tore: 1:0 Lukas Turschner (12., FE), 2:0 Sören Nilling (87.), 3:0 Julian Horst (90.). – Platzverweise: Patrick Sagrauske (gelb-rot, Meckern), Jens Spaar (g.-r., wdh. Foulspiel, beide 75.), Silas Vollrath (g.-r., nach Abpfiff, Schiedsrichterbel.)

Finale: FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod – FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf 6:1 (3:1): Mit dem “wahrscheinlich schnellsten Tor in der Geschichte des Turniers”, so Burk, legte Dominique Buß nach 20 Sekunden den Grundstein für die Grünberger Titelverteidigung. Danach wurde Bessingen aber zunächst stärker und glich verdient aus. Aber die Antwort der Grünberger folgte mit zwei Toren noch vor der Pause prompt. Darunter Sebastian Leckels sehenswertes Seitfallziehertor (44.). Bessingen hielt zwar weiter gut mit, die dicken Chancen hatten aber die Gallusstädter, die den Finalsieg dank Fabian Sinnhöfers klasse Direktabnahme (62.) und einem Doppelschlag von Tobias Gerneth (77., 90.) auf 6:1 nach oben schraubten.

Tore: 1:0 Dominique Buß (1.), 1:1 Justin Schmidt (30.), 2:1 Fabian Sinnhöfer (36.), 3:1 Sebastian Leckel (44.), 4:1 Sinnhöfer (62.), 5:1 Tobias Gerneth (77.), 6:1 Gerneth (90.).

Open post TSV JHV 2018

Schwere Bürde für den TSV Grünberg

Von: Gießener Allgemeine.

Der Erhalt der beiden Sportheime verursacht hohe Kosten für den TSV Grünberg

In naher Zukunft sind einige Investitionen in die Gebäude nötig, um Schäden zu beseitigen und Räume für Schiedsrichter, Duschen und Toiletten zeitgemäß zu gestalten. Eine erste Idee stellte der Vorstand am Freitagabend bei der Hauptversammlung im Waldstadion den Mitgliedern vor.

TSV JHV 2018
Ehrungen beim TSV Grünberg: Vorsitzender Kreuder, Wilfried Luhn, André Walter, Stefan Gerdewitz, Werner Scharmann für Sohn Dennis und Ute Hausmann (v.l.). (Foto: fp)

Im Laufe der Versammlung wurden zusätzlich Klagen über den Zustand der sanitären Einrichtungen sowie die Müllbeseitigung in den Sporthallen der Theo-Koch-Schule geäußert.

Kritik an Theo-Koch-Schule
Vorsitzender Klaus-Peter Kreuder rief beim Gedenken an die Verstorbenen stellvertretend Günter Hesse in Erinnerung. Dieser gehörte dem Verein seit 1955 an und hat sich in außergewöhnlichem Engagement um die sportlichen Belange des TSV verdient gemacht. Der Verstorbene war langjähriges Mitglied im Gesamtvorstand, zusätzlich beim Handball als Abteilungsleiter und Rechner tätig. Zudem fungierte er als Spieler, Trainer und Schiedsrichter.

Kreuder dankte besonders Platzwart Martin Repp sowie Rosel Stöber, die das Vereinsheim betreut. Mit allen Sparten habe man an den Ferienspielen der Stadt teilgenommen. Der Platz im Waldstadion wurde gesandet und gelüftet.

Gemeinsam mit einem Architekten hat der Vorstand eine erste Idee entwickelt, wie man mit den Vereinsheimen verfahren könnte. Eine Beschränkung auf das große Sportheim wäre denkbar. Das kleinere Gebäude solle als Abstellraum dienen. Heutigen Standards entsprechend müssten Duschen und Toiletten installiert werden. Räume für Schiedsrichter für beide Geschlechter seien zu schaffen, die Heizung zu erneuern und Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen. Erste vorsichtige Schätzungen bezifferten das Investitionsvolumen mit 150 000 Euro. Ob der Verein dies, auch mit Hilfe von Sponsoren und Zuschüssen, bewältigen könne, müssten die weiteren Gespräche zeigen, waren sich die Mitglieder einig, die bereits am Freitag auch andere Vorschläge diskutierten. Im Verlauf der Sitzung klagten die Abteilungen, die die beiden Schulsporthallen nutzen, über den Zustand der sanitären Anlagen sowie die Müllbeseitigung. Diese Beanstandungen führen die Sportler bereits seit Jahren an. Einträge in die Hallenbücher blieben seitens der Theo-Koch-Schule unbeachtet, Briefe oder Mails mit Fotodokumentationen unbeantwortet.

Fast 1200 Mitglieder betätigen sich im TSV Grünberg, berichtete Wilfried Luhn als Bereichsleiter Verwaltung und Finanzen. Davon seien 495 weiblich. Mit 377 sind die meisten in der Turnabteilung aktiv. Die Handballer verzeichnen 286 Mitglieder, gefolgt von den Basketballern mit 270. Die Abteilung Fußball zählt 160 Mitglieder, Tischtennis 60 und Leichtathletikabteilung 28. Luhn legte der Versammlung einen soliden Finanzplan vor. Die erteilte nach dem Bericht der Kassenprüfer Stefan Gerdewitz und Sebastian Keil einstimmig Entlastung.

Bei den Wahlen konnte die Position eines Bereichsleiters Öffentlichkeitsarbeit nicht besetzt werden. Bei den Kassenprüfern scheidet Stefan Gerdewitz aus, Max Koch rückt nach, zum Ersatzrevisor wurde Werner Scharmann gewählt.

Martin und Ernst Repp sind bereits seit 70 Jahren Mitglied im TSV Grünberg. Dafür erhielten sie am Freitag die Goldene Nadel, die gebührt auch Friedel Hedrich, der seit 60 Jahren dem TSV angehört.

Die Auszeichnung in Silber für 40 Jahre wurde verliehen an Ute Hausmann, Dirk Herzberger, Klaus Kreuder und Stefan Gerdewitz. Bronze für 25 Jahre erhielten André Walter, Siegrun Horst, Dennis Scharmann, Wilfried Luhn, Jürgen Schmadel, Gabriele Ide, Carsten Höpfner, Janik Kämmerer, Susanne Tröller, Alexander Mäder, Daniel Holmelin, Holger Hahn, Ottmar Wiegran und Stefan Hoffmann. Leider waren nur wenige anwesend, um ihre Ehrung persönlich in Empfang zu nehmen.

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TSV Jahresbericht 2018

 

Open post HSG_Mannschaftsfoto

Doppeljubiläum steht 2019 bevor

Bericht der JHV der MSG Grünberg/Mücke

(Von Gießener Allgemeine, 18/06/2018)

Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung der HSG Grünberg/Mücke im Sportheim des TSV Grünberg statt. Nach Angaben des 1. Vorsitzenden Andre Walter zählte die HSG zum 31. Dezember 2017 insgesamt 508 Mitglieder (Vorjahr: 493), die sich wie folgt auf die drei Stammvereine verteilen: TSV Grünberg 308 Mitglieder, TSG Nieder-Ohmen 102 Mitglieder, SV Ruppertenrod 98 Mitglieder. Acht Jugendmannschaften, vier Minigruppen, zwei Männermannschaften, eine Frauenmannschaft, eine Montagssportgruppe und eine Alte-Herren-Gruppe starteten in die Saison 2017/18. Walter erläuterte, vor allem das Projekt »Stickerstars« in Kooperation mit Edeka Horst sei ein voller Erfolg gewesen.

Ein neues Sponsorenkonzept zeige verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung der HSG auf. Für die Jugendmannschaften gab es ein Zeltlagerwochenende in Ulrichstein-Eckmannshain, in den Herbstferien wurde ein Handball-Camp angeboten. Die weibliche A- und D-Jugend konnten sich die Meisterschaft sichern.

Walter berichtete über regelmäßige Treffen im geschäftsführenden Vorstand, zudem gab es Treffen mit dem Jugendwart, Miniwart, Frauenwart und Männerwart, um Anliegen und Probleme zu besprechen. Er dankte im Namen des Vorstandes den Schiedsrichtern, Zeitnehmern, Sekretären, Trainern, Co-Trainern, Betreuern aller Mannschaften, Eltern und sonstigen Helfern für die sehr gute Zusammenarbeit: »Ohne diese wäre das alles nicht möglich.« Dank ging auch an alle Sponsoren und Gönner der HSG.

Verletzungspech und Trainerwechsel

Anschließend wurden die Jahresberichte erstattet. Die Frauenmannschaft spielt die zweite Saison in der A-Klasse, derzeit belegt die Mannschaft den 10. Tabellenplatz – somit kein Abstiegsplatz. Die 1. Männermannschaft ging nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga in der Saison 2017/18 in der A-Klasse an den Start. Außerdem gab es einen Trainerwechsel: Alex Riegelhof wurde von Dino Dragicevic abgelöst. Mit durchwachsenden Leistungen und Verletzungspech tragender Spieler findet man sich aktuell im Tabellenkeller wieder. Man hoffe auf den Klassenerhalt, dennoch müsse man für beide Klassen, ob A oder B, planen. In den nächsten Spielen gelte es nun, den Klassenerhalt zu schaffen. Die 2. Männermannschaft ging in der Saison 2017/18 in der D-Klasse an den Start. Insbesondere für die jungen Spieler aus der A-Jugend und auch Doppelspielberechtigte der 1. Männermannschaft biete die D-Klasse eine gute Plattform, um Erfahrungen zu sammeln. Die Runde konnte letztendlich im Mittelfeld auf dem fünften Platz abgeschlossen werden. Die Jüngsten der HSG nahmen an Minispielfesten teil.

Die Handballabteilung der TSG Nieder-Ohmen wird 40 Jahre (Gründungstermin ist der 8. November 1978), die HSG Grünberg/Mücke kann 2019 das Zehnjährige begehen – beide Jubiläen sollen im kommenden Jahr gemeinsam gefeiert werden. Für 2020 steht das Jubiläum »90 Jahre Handball beim TSV Grünberg« auf dem Plan. Geplant wird eine Arbeitsgruppe »HSG der Zukunft«; dabei geht es unter anderem darum, inwieweit sich das Angebot der HSG ändern muss beziehungsweise wie es erweitert werden kann.

Gewählt – 1. Vorsitzender Andre Walter, 2. Vorsitzende Julia Fierkranz, Schriftführerin Regina Bernhard. Die weiteren Vorstandmitglieder werden 2019 gewählt.

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